Schneemangel war kein Thema, aber eine Herausforderung
Neuschnee gab es vor und während der Schitourentage vom 20. Bis 24. Februar reichlich. Die Lawinenwarnstufe war für diesen Zeitraum auf 4 (große Lawinengefahr) gesetzt. Dennoch bietet das Großarltal trotz der hohen Warnstufe zahlreiche verhältnismäßig sichere Tourenmöglichkeiten. Wir wählten selbstverständlich eine passive Tourenwahl und Routenführung. So nutzten wir am Anreisetag die Schipiste für einen Aufstieg zum Kreuzkogel und nutzten die gemütliche Kreuzkogelhütte für eine erholsame Einkehr.


Am zweiten Tag wählten wir den steilen Aufstieg im Schutzwald von Hubdorf auf die Laireiter Alm an der Bergstation der Panoramabahn. Eine ausgewiesene Schlechtwettertour mit hohem Potential zur Hüttengaudi. Retour geht`s über die Piste nach Großarl.


Über den Penkkopf wollten wir am dritten Tag zur Kleinarler Hütte. Sicherheitshalber haben wir uns die Abfahrt vom Penkkopf zur Hütte erspart, weil die Lawinengefahr für eine genüssliche Einkehr zu riskant war. Die großen Feuchtschneerutsche in den abgewehten Graten waren eine unübersehbare Warnung. Entschädigt wurden wir mit einer 30 bis 50 cm Tiefschneeabfahrt über Almen, Waldpassagen und Forststraßen. Zur Erholung gastierten wir am Rückweg im Aschauerstüberl im Talschluss von Hüttschlag.




Am 4. Tag peilten wir den Hausberg von Hüttschlag, das Kreuzeck, an. Leider reichte das prognostizierte Schönwetterloch für Auf- und Abstieg nicht aus. Nach kurzem Umrüsten am Gipfelkreuz ging´s bei starkem Schneetreiben die ersten 100 Höhenmeter mehr oder weniger im Blindflug in den mittelsteilen Almboden. In der Zwischenzeit waren wir an die schwierigen Schneebedingungen gewöhnt und konnten sportliche Wedelschwünge bis zum Parkplatz der Hallmoosalm hinterlassen. Die verbliebene Freizeit nutzten wir nach einer kurzen Rekultivierung im Stallerhof zu einer kurzen Shoppingtour nach Großarl, bei der Damen und Herren im Intersport auf ihre Rechnung kamen.





Aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse verzichteten wir am Tag der Heimreise auf das Filzmooshörndl, bzw. die Loosbichel Alm um ehestmöglich wieder nach Hause zu kommen. Resümierend waren die Tage in Hüttschlag dank der kollegialen Gruppe wieder ein voller Erfolg. Dazu haben vor allem Josef und Heidi mit ihren Allradfahrzeugen sowie Edda und Ingrid mit den vorbereiteten Einkäufen beigetragen. Dafür dankt im Namen der Gruppe
Rudi Abel


