Hallstatt war wieder eine Reise wert
Hallstatt ist historisch, kulturell und landschaftlich ein Hotspot und damit nicht zufällig eine Naturerbe-Weltregion. Alleine deshalb ist jeder Besuch ein Erlebnis, erst recht mit der Besteigung des Hausberges, dem Plassen. Am Gipfel des Salzberges findet du meist nur Einheimische aus dem inneren Salzkammergut.
Das ist aufgrund der notwendigen Anstrengungen auch nicht weiter verwunderlich; sind doch alleine für den Aufstieg bei Rückfragen vier bis sieben Stunden veranschlagt, wobei der Wegweiser am Gebührenparkplatz auf viereinhalb Stunden für die 1.450 Höhenmeter verweist. Wir benötigten im Auf- und Abstieg zusammen 6,5 Stunden.



Nachdem die Standseilbahn auf den Rudolfsturm generalsaniert wird und baustellenbedingt der Aufstiegsweg rigoros gesperrt ist, suchten wir unseren Aufstieg über die idyllische Mühlbachgasse, vom Marktplatz unmittelbar vorbei an den lieblichen Häusern der Einheimischen mit attraktiven Blicken auf den Ortskern.

Der Weg bzw. Steig windet sich steil nach oben, im unteren Teil vorbei an den historischen Stollenzugängen und Objekten der Stätten des Salzbergbaues. Später im felsigen Gelände ist der Steig teilweise mit Hilfsseilen versichert. Unser vierbeiniger Begleiter meisterte auch diese Abschnitte ohne besondere Sicherungen.
Am Gipfel beeindruckten einzigartige Tiefblicke zum Hallstättersee sowie Ausblicke zum gegenüberliegende Dachsteinplateau und dem Stoderzinken im Südwesten; östlich hinter dem Hallstättersee zeigt sich der Rücken des Hohen Sarsteins, der Erinnerungen an die Überschreitung von letzter Woche weckte.



Auch wenn nach den beteiligten Meteorlogen, wer hat heute keinen eigenen Wetterbericht, ab 14.00 Uhr mit Regen zu rechnen war, hatten wir bis zum Ende unserer Tour schönes Wetter. Erst im Gasthof Weißes Lamm setzte der erwartete Regenschauer ein. Dort wurden wir auf der überdachten Terrasse zu vernünftigen Preisen gut bewirtet, meint
Rudi


