Wetterlage und Hitzewelle haben nach der Schisaison das Mühlviertel ratsam erscheinen lassen. Es hat sich gelohnt, die Wanderungen ließen uns das „Mühlviertel pur“ genießen.
17.05.2026: Rannatal:
Der Klassiker zu Beginn der Saison war wie immer perfekt. Das Gasthaus in Altenhof, geöffnet, herrliches Essen bei Margarete in Wesenufer inklusive. Genossen von Edith, Maria, Klaus, Erika, Frieda, Renate und mir.



Was will man mehr?
Alfred Strasser
17.06.2026: Reichental Zehnmühlenweg :
Ein Erlebnis für Botaniker und Naturbegeisterte. Die Wiesen in voller Blütenpracht, vor allem jenseits der Grenze in Natur belassenem Zustand. Kornblumen lassen die Felder ganz blau erscheinen. Die Jause auf der Wiese ließ für Klaus, Erika, Frieda, Maria, Kathrin, Edith und mich nostalgische Gefühle aufkommen.


Da uns Reichentals Gastronomie hinsichtlich Öffnungszeiten (wie so oft) nicht gewogen war, besuchten wir die gottseidank geöffnete Lorenzmühle. Eine überaus freundliche und bemühte Wirtin hat uns dann trotz einer „geschlossenen Gesellschaft“ bewirtet. Es war bemerkenswert, wie sie uns warnte, dass beim Speckbrot das Brot schon etwas hart wäre. Dieses war aber nicht im Geringsten hart, der Speck Marke 1a „echter Mühlviertler Speck“. Kenner wissen, dass wir uns dabei im weltweit höchsten Specklevel befinden.

So kam auch der schon etwas ausgezehrte Körper zu seinem Recht.
Eine klassische Wanderung, die wohl nie vom Programm verschwinden wird.
Alfred Strasser
24.6.2026: Weltstoarunde in Schenkenfelden
Mitten in der Hitzewelle (wir kamen auf 33°C) war’s gar nicht so leicht, ausreichend schattige Wanderungen zu finden. Ausgehend vom Freizeitzentrum Schenkenfelden (Strandbad an der Aist) gingen wir – Kathrin, Edith, Erika und ich – auf schönem schattigem Weg zur Burg Windegg.

Obwohl geschlossen gab sie uns Erleichterung im kühlen Burgkeller, wo wir uns auf den Weiterweg vorbereiteten. Weiter ging’s noch zum Weltstoan, nach der Sage ein Treffpunkt, wo ein schlauer Bauer dem Teufel durch Kenntnis der 4 Weltmeere eine Stiefel Gold abluchste. Die 4 Meere waren das Nebelmeer am Morgen, das Häusermeer mittags, das Lichtermeer abends, und in der Nacht sah man gar nichts mehr, das war des Rätsels Lösung.


Ab da war’s dann doch etwas heißer, besonders der Straßenhatscher das letzte Stück vom Weltstoan nach Schenkenfelden hielt Asphalt und Gluthitze für uns bereit. Dann aber kamen 3 herrliche flüssige Erleichterungen: Frisch gezapftes Schlägler Kristall aus frisch angeschlagenem Fass, ein Affugato erster Klasse und der Sprung in die angenehm temperierte Aist.

Unvergleichliche Höhepunkte
Alfred Strasser


