Großer Erfolg für den österreichischen Nachwuchssport: Felix Kiemeswenger zeigte bei der U19-Europameisterschaft in Inzell (Deutschland) von 04.- 07. März 2026 eine herausragende Leistung und kehrt mit zwei Europameistertiteln und einer Silbermedaille nach Hause zurück.
Zielbewerb – Einzel
Bereits in der Vorrunde des Zielbewerbs stellte Felix seine Klasse unter Beweis. Mit starken 316 Punkten setzte er sich an die Spitze des Teilnehmerfeldes und verwies drei deutsche Konkurrenten mit 307 bzw. 303 Punkten auf die Plätze.
Im Finale dieses Bewerbs bewies unser Nachwuchstalent erneut Nervenstärke und konnte die Aufholjagd der Deutschen abwehren. Mit einem Bombendurchgang von 322 Punkten (180 und 142) sicherte er sich den Europameistertitel mit insgesamt 638 Punkten vor Florian Schuhbeck (DE) ebenfalls 638 P. und Fabian Neumaier mit 637 P. (DE).

Zielbewerb – Teambewerb
Im Ziel-Teambewerb trat Felix gemeinsam mit David Lettner, Julia Fink und Maximilian Szumer für Österreich an. Das Quartett zeigte eine gute Teamleistung und holte mit 279 Punkten die Silbermedaille. Der Sieg ging an Deutschland mit 307 Punkten, Rang drei belegte Italien mit 207 Punkten.

Mannschaftsbewerb
Spannend verlief auch der Mannschaftsbewerb. In der Vorrunde belegte das österreichische Team zunächst Platz drei hinter Deutschland und Italien. Im anschließenden Page-Playoff zeigte die Mannschaft jedoch ihre Stärke. In der ersten Qualifikation besiegte Österreich Frankreich klar mit 16:0. Danach folgte ein weiterer Erfolg gegen Italien, das mit 5:3 bezwungen wurde – der Finaleinzug war damit perfekt.
Das Finale entwickelte sich zu einem echten Krimi. Österreich startete stark in die ersten Kehren, doch durch ein paar Fehler und etwas Pech endete das Spiel schließlich unentschieden. Somit musste das Ringmassen die Entscheidung bringen. Hier behielt das österreichische Team die Nerven und setzte sich mit 24:20 durch.

Damit krönte sich Felix Kiemeswenger gemeinsam mit seinem Team zum Europameister im Mannschaftsbewerb. Insgesamt darf sich unser Nachwuchssportler nun Doppeleuropameister und Vizeeuropameister nennen.


